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Verletzungen: die schmerzhafte Seite des Sports

Verletzungen: die schmerzhafte Seite des Sports

Sport ist gesund! Sport tut gut! Sport macht Spaß!

Die Evolution hat uns mit einem Körper ausgestattet, der belastet werden möchte. Verwehren wir ihm diese Reize, kann er unter anderem mit Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, spröden Knochen oder emotionaler Unausgeglichenheit reagieren. Regelmäßige körperliche Ertüchtigung bewahrt uns genau vor diesen gesundheitlichen Problemen. 

Doch natürlich hat auch diese Medaille zwei Seiten. Den Segnungen der Bewegung steht das Risiko der Verletzungen gegenüber. Und so vielfältig die positiven Aspekte des Trainings, so zahlreich sind auch die möglichen Sportverletzungen.

Gründe für eine Verletzung

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Beanspruchung der verletzten Struktur im Augenblick des Geschehens zu groß war, sie hat der Belastung nicht standhalten können.

Die Liste möglicher Ursachen für eine Verletzung ist lang, in aller Regel spielen mehrere Faktoren eine Rolle. So kann bei mangelndem Trainingszustand die Intensität oder Belastungsdauer sehr schnell zu viel sein. Das kann aber auch bei Schlafmangel, unzureichend auskurierter Erkältung, fehlenden Erholungspausen für den Körper oder schlechter Ernährung passieren.

Gerade in technisch anspruchsvollen Sportarten können Mängel in der Bewegungsausführung zu Schäden führen. Falsches Equipment oder widrige Witterungsbedingungen können Grund für Stürze und genauso schmerzhaft sein wie das Fremdeinwirken von übermotivierten Gegnern, Stichwort „Blutgrätsche“ beim Fußball.

Das Mittel gegen Sportunfälle: besser werden

Gegen Sportunfälle oder „Pech“ kann man nur durch eine herausragende Physis gewappnet sein, so dass man den Impact ohne größere Blessuren wegsteckt. Das Risiko einer Verletzung dieser Art kann man gerade bei Mannschaftssportarten mit Gegnereinfluss nie zu 100% ausschließen.

Anders verhält es sich mit den oben genannten Faktoren, eine Verletzungsprävention erscheint da relativ logisch: 

  • gute Ernährung, optimalerweise mit Nahrungsergänzung unterstützen
  • ausreichend Erholung zwischen den Belastungen, genügend Schlaf
  • Belastung in Intensität und Dauer an die Konstitution anpassen
  • nur gesund trainieren oder in den Wettkampf gehen
  • mit professionellen Trainern an korrekten Bewegungsabläufen arbeiten
  • Equipment an die Anforderungen anpassen (z.B. Fahrradhelm beim Rennradfahren, Protektoren beim Inlineskaten)
  • ehrliche Einschätzung von Fähigkeiten in Abhängigkeit von den Umständen (z.B. Pistenkategorie beim Skifahren, Witterungsbedingungen beim Mountainbiken)

Sportverletzungen sind fast immer Verletzungen an Bändern, Gelenkkapseln oder Sehnen, also an faszialem Bindegewebe. Da ab dem 25. Lebensjahr die Bindegewebserneuerung nachlässt ist es sinnvoll, den Aufbau der collagenen Strukturen durch ein passendes Collagenpräparat zu unterstützen. Sowohl in der Prävention als auch im Falle eines Schadens sollte hier auf die Qualität und Zusammensetzung des Collagen-Hydrolysats geachtet werden.

In Deutschland beläuft sich die Zahl der gemeldeten Sportverletzungen auf ca. 1,5 Millionen. Und das pro Jahr! Man kann nur erahnen, wie hoch die „Dunkelziffer“ der Verletzungen ist, die sich in Eigenmedikation selbst kurieren und in keiner Statistik erscheinen.

Häufig werden kleinere Blessuren, die aber immer wieder auftreten, ignoriert, was dann zu schwerwiegenderen Überlastungsschäden und chronischen Schmerzen führen kann.

Die gefährlichste Sportart: Fußball

Gut jeder dritte Sportunfall passiert beim Fußball. Damit belegt der Rasensport unangefochten Platz eins in der Liste der verletzungsträchtigsten Sportarten. Dabei entstehen die meisten Verletzungen erwartungsgemäß durch das dynamische Spiel, das durch Antritte, Sprints und Sprünge gekennzeichnet ist sowie durch Gegnerkontakt oder Fouls. 

Erstaunlicherweise erleiden Damen im Fußball seltener Unfälle als ihre männlichen Kollegen, dafür verletzen sie sich schwerer. Während sich Fußballer verstärkt Muskelverletzungen an Oberschenkel, Hüfte und Leiste zuziehen, erleiden Fußballerinnen zumeist schwere Schädigungen ihrer Bänder an Sprunggelenk und Knie. Knieverletzungen kommen bei Spielerinnen zehn Mal häufiger als bei ihren männlichen Kollegen vor.

Nach dem Fußball als verletzungsträchtigste Sportart finden sich auf den folgenden Plätzen Handball, Volleyball und Basketball.Die Verletzungen betreffen hier vor allem Strukturen der unteren Extremitäten wie Sprunggelenk und Knie, aber auch Schulter, Ellenbogen und Hand.

Mal laut, mal leise: die häufigsten Sportverletzungen

„Wo gehobelt wird, fallen Späne.“ Im Falle sportlicher Betätigung sind diese „Späne“ vor allem Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, Muskelfaserrisse und Bänderrisse. Sie treten aufgrund fehlerhafter Bewegungsausführungen, zu hoher Belastung, ungenügender Vorbereitung oder einfach nur Pech auf. Alle diese Verletzungen haben eine Gemeinsamkeit: sie sind äußerst schmerzhaft.

Bei Verletzung: PECH

Als erste Maßnahme beim Auftreten solch einer Verletzung gilt die sogenannte PECH-Regel.

P steht hier für Pause, um die betroffene Struktur nicht noch weiter zu schädigen.

E steht für Eis, also kühlen, um den Schmerz zu lindern und ein Anschwellen zu verhindern. Das Kühlen sollte aber nur als Akutmaßnahme angewandt werden, da es sonst den Selbstheilungsprozess des Körpers behindert. Außerdem ist sogenanntes „Hot Ice“, also ein Wasser-/Eisgemisch oder Kühlpad zu empfehlen, da zu starke Kälte Gewebeschäden an der Haut verursachen kann.

C steht für Compression in Form eines Druckverbandes, womit auch wieder die Ausweitung der Schwellung und des Blutergusses verhindert werden soll. Wichtig ist hier, den Druck des Verbandes zu prüfen, um eine Minderdurchblutung entfernter gelegenen Körperteile zu vermeiden. Es ist z.B. zu empfehlen, bei einem Druckverband des Sprunggelenks die Temperatur und Farbe der Zehen des betroffenen Fußes im Blick zu behalten. Kalte blasse Zehen sind ein Zeichen für einen zu fest gewickelten Verband.

H steht für Hochlagern und unterstützt beim Abtransport von ausgetretenen Flüssigkeiten aus Blut- und Lymphgefäßen.

Mit Bedacht sind Schmerzmittel und Entzündungshemmer zu benutzen. Schmerz ist ein Kommunikationsmittel des Körpers, um uns mitzuteilen, dass eine Grenze erreicht ist bzw. überschritten wurde. Schalte ich dieses Signal aus, kann ich die Verletzung zwar leichter ertragen, es verleitet mich aber unter Umständen zu einem zu frühen Wiedereinstieg in die Belastung.

Eine Entzündung ist im Prozess der Heilung ein völlig normaler Vorgang. Unser Körper reagiert damit auf den Schaden und erhöht die Versorgung der betroffenen Stelle. Unterbindet man die natürliche Reaktion des Körpers auf eine Verletzung, wird unter Umständen der Heilungsprozess verzögert.

Die Prellung

Der typische blaue Fleck oder eine Beule ist das Ergebnis einer Prellung. Diese Art der Verletzung kommt nicht nur in Sportarten mit Gegnerkontakt vor, sondern auch im Alltag. Durch einen dumpfen Schlag werden Blut- und Lymphgefäße gequetscht, Einblutungen in das Weichteilgewebe sorgen für die typische Blaufärbung unter der Haut. Die Farbänderung entsteht, wenn das ins Gewebe eingetretene Blut vom Körper abgebaut wird.

Neben der PECH-Regel sollten in den ersten 24 Stunden keine Massagen oder lokale Wärmebehandlungen durchgeführt werden, genauso ist vom Alkoholgenuss abzuraten.

Die Verstauchung

Von Verstauchung oder auch Distorsionen spricht man bei Verletzungen von Bändern und Gelenkkapseln, wenn es hier zu Überdehnungen kommt. Dies kann durch Fremdeinwirkung, z.B. durch einen Gegenspieler beim Basketball oder durch ein selbstverschuldetes Umknicken passieren, genauso wie durch plötzliche Beschleunigungs- und Abstoppbewegungen. Die Bänder haben die Aufgabe, das Gelenk zu stabilisieren. Werden diese kurzzeitig über deren normales Bewegungsmaß hinaus überdehnt, kommt es zur Schädigung der Bandansätze. Hierbei können auch kleinere Blutgefäße der Kapsel einreißen, was zu starken Schwellungen und Blutergüssen führen kann.

Die Grenzen zu einer Bänderdehnung oder gar Bänderriss sind fließend, für eine Einordnung ist hier der Schweregrad der Verletzung entscheidend, wobei die Verstauchung als Grad 1 die harmloseste Schädigung darstellt. Besonders betroffen sind Knie-, Sprung- und Handgelenke.

Als Akutmaßnahme ist auch hier die oben beschriebene PECH-Regel anzuwenden. Je nach Schweregrad der Verletzung ist mit einer längeren Schonzeit von mehreren Wochen zu rechnen. Zur Entlastung wird hier mit Gelenksorthesen oder -manschetten gearbeitet.

In aller Regel werden Verstauchungen konservativ, also nicht-operativ behandelt. Sobald es die Beschwerden zulassen, wird mit frühfunktionellen Belastungen gearbeitet. Die sollen das destabilisierte Gelenk wieder straffen, um wiederholte Distorsionen zu vermeiden.

Die Gefahr eines dauerhaft instabilen Gelenks liegt in der unfunktionellen Belastung, der damit verbundenen einseitigen Abnutzung des Gelenkknorpels und einer sich langfristig ausbildenden Arthrose.

Die Zerrung

Bei der Zerrung handelt es sich um die Überdehnung eines Muskels über seine Elastizität hinaus. Es kommt aber zu keinen Gewebeschäden. Ursache ist eine plötzliche Überlastung eines nicht darauf vorbereiteten Muskels, was durch einen Antritt beim Fußball oder das Ausrutschen auf einer Treppe passieren kann.

Die Muskelzerrung ist die leichteste Verletzung der Muskulatur, was sie aber nicht davon abhält, sehr schmerzhaft zu sein. Im Gegensatz zu einem Muskelfaserriss entwickeln sich diese Schmerzen aber langsam und werden erst allmählich stärker.
Die Muskulatur um den betroffenen Bereich spannt sich an, wird fest, um die Struktur vor weiteren, schwerwiegenderen Schäden, z.B. einem Muskelfaserriss, zu bewahren.

Nach drei bis fünf Tagen sollte sich die Muskulatur wieder entspannt haben, es kann wieder mit leichten Belastungen wie Dehnübungen und kontrollierten Bewegungen begonnen werden. Trainingsbegleitend kann auch mit Wärme und Massagen gearbeitet werden.

Der Muskelfaserriss

Ein stechender Schmerz, wie ein Messer, das in den Muskel fährt. Wenn das passiert ist klar, dass dort ein schwerwiegender Schaden vorliegen muss. Am häufigsten betroffen sind Waden und Oberschenkel, der plötzliche Griff an die Oberschenkelrückseite ist häufiger bei der Übertragung von leichtathletischen oder fußballerischen Sprintduellen zu beobachten.

Der Muskelfaserriss entsteht durch Eigenverschulden bei Beschleunigungs- oder Abbremsbewegungen. Symptomatisch ist der plötzlich auftretende Schmerz und, abhängig von der Schwere der Verletzung, ein Kraftverlust. Hier unterscheidet man zwischen einem Muskelfaserriss (einzelne Fasern eines Muskels sind gerissen), Muskelbündelriss (ein oder mehrere Muskelbündel eines Muskels sind betroffen) und einem Muskelriss (der gesamte Muskel ist durchtrennt). Die entstehende Delle ist nur kurz spürbar, da das Gewebe durch Einblutungen anschwillt.

Als Akutmaßnahme empfiehlt sich auch hier die PECH-Regel.

Um die Einblutungen nicht zu verstärken, sollten Wärmebehandlungen und Massagen vermieden werden.

Diese Art der Verletzung heilt in aller Regel folgenlos aus. Allerdings liegt die sportfreie Zeit bei dieser Art von Verletzung zwischen zwei und sechs Wochen. Danach heißt es dann, mit leichten Bewegungen ins Training einzusteigen.

Der Bänderriss

Knack, stechender Schmerz – das war‘s für ein oder mehrere Bänder. Die gewaltsame Bewegung eines Gelenks und der daraus resultierende Bänderriss kann sowohl im Sport als auch im Alltag passieren. Der Fuß eines Gegenspielers oder der Bordstein, beides kann ein Sprunggelenk umknicken lassen. Sprunggelenk, Knie, Hand, Ellenbogen, Schultern – das sind die am meisten betroffenen Gelenke.

Bänder haben die Aufgabe, ein Gelenk zu stabilisieren, zu führen und Bewegungen zu begrenzen. Wird dieses Gelenk nun mit Gewalt über den Maßen bewegt, kommt es zur Schädigung des Bandapparates. Die Schwere der Schädigung wird in drei Grade eingeteilt: Grad I beschreibt eine Bänderdehnung, Grad II einen Bandanriss und Grad III die komplette Ruptur eines Bandes.

Neben dem stechenden Schmerz kommt es zur Schwellung und Verfärbung des Gelenks. Natürlich ist auch hier der Erste-Hilfe-Tipp die PECH-Regel.

Die Behandlung eines Bandschadens erfolgt konservativ und frühfunktionell, soweit es der Schmerz zulässt. Ein wiederholtes Umknicken wird dabei durch Orthesen, Bandagen oder Schienen verhindert.

Neben dem Muskeltraining ist vor allem ein koordinatives Training wichtig, um eine Wiederholung der Verletzung zu vermeiden.

Fazit Sportverletzungen – Vorbereitung ist alles!

An unseren Körpern kann bei sportlicher Betätigung viel kaputtgehen. Doch wir haben die Möglichkeit, die Verletzungsgefahr zu minimieren. Die meisten Verletzungen passieren, weil man zu schnell zu viel macht, nachdem man zu lange zu wenig gemacht hat.

Vorbereitung und ehrliche Selbsteinschätzung sind der Schlüssel zu einer verletzungsfreien Sportbiographie. Und ganz wichtig: eine isolierte Verletzung am Körper gibt es nicht.

Natürlich schauen wir als erstes auf die Stelle, die weh tut. Aber kein System im Körper arbeitet für sich allein, alles ist miteinander verbunden. Allein der Blick durch die Brille des Functional Training sieht keine einzelnen Muskeln, sondern zusammenhängende myofasziale Ketten. Man kann z.B. davon ausgehen, dass eine Zerrung der hinteren Oberschenkelmuskulatur nicht an deren Schwäche liegt, sondern weil der Muskel die Arbeit eines anderen Muskels in der Kette übernehmen musste. Ein nach innen kollabierendes Knie und dadurch entstehende Fehlbelastungen haben ihren Ursprung recht häufig in der mangelhaften Außenrotation/Abduktion der Hüfte.

Systemübergreifend sollten wir in der Behandlung von Verletzungen immer das neuronale System integrieren. Wie ist die Sensorik im verletzten Bereich, gibt es ein Schmerzgedächtnis und Ausweichbewegungen, um z.B. die Bewegung des Unfallhergangs zu vermeiden?

Eine Verletzung kommt nicht von alleine und geht nicht von alleine. Wir müssen uns darum kümmern.


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Nein. Triple Perform ist ein allergenfreies Nahrungsergänzungsmittel ohne Nebenwirkungen. Es handelt sich nicht um ein Arzneimittel.
Für die besten persönlichen Erfolge solltest du Triple Perform konsequent über einen Zeitraum von mindestens zwei bis drei Monaten einnehmen. Das Pulver wurde aber speziell dafür entwickelt weiterhin täglich und dauerhaft eingenommen zu werden, wenn du Leistungssport auf hohem Niveau betreibst.
Triple Perform kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden. Integriere es am besten in deine tägliche Routine. Nach dem Workout tut der erfrischende Grapefruit-Geschmack natürlich besonders gut.
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